Teutoburger Wald – Radwandern auf der Fürstenroute

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Kein Telefonläuten, kein Verkehrslärm, keine Baustelle in der Nachbarschaft: Wer sich von den Geräuschen des Alltags lösen kann, hört ihn wieder – den zarten Klang der Natur. So mancher ist überrascht, wie abwechslungsreich und überraschend diese Stille sein kann. In jedem Fall sorgt sie für tiefe Entspannung und lässt den täglichen Stress schnell vergessen.  Wer dieses Entschleunigungsprogramm für sich entdecken will, findet dazu im Teutoburger Wald viele Möglichkeiten, auf vielen naturnahen Rad- und Wanderwegen. Beim „Weg der Stille“ zum Beispiel ist der Name schon Programm.

 

Jahrhunderte alten Pilgerpfaden folgen

Trubelig und vollgepackt mit Terminen ist der Alltag ohnehin. Viele möchten es daher im Urlaub betont gelassen angehen. Die Region, die mit ihren Heilbädern, mit Sole, Moor und frischer Luft auch als „Heilgarten Deutschlands“ bekannt ist, bietet dafür alle Voraussetzungen. Über 40 Kilometer führt etwa der „Weg der Stille“ durch den Naturpark Teutoburger Wald/Eggegebirge – durch dichte Wälder, über schnurgerade Forstwege, aber auch über fast vergessene Kirchpfade aus dem Spätmittelalter. Weitere Tipps, nützliche Wander- und Strecken-Informationen gibt es in interaktiver Form unter teutoburgerwald.de/weg-der-stille.  Von Schwalenberg, mit seinem pittoresken Ortskern als Künstler- und Malerstadt bekannt, pilgern die Urlauber zu Fuß in entspannten Tagesetappen durch die Natur, besuchen die ehemalige Abteikirche Marienmünster und statten als Höhepunkt dem UNESCO Weltkulturerbe Corvey einen Besuch ab. Historische Einblicke und architektonische Schätze kombiniert dieser Wanderurlaub mit jeder Menge Natur und Ruhe, die der Seele gut tut. Jeder Zielort bietet dabei einen charakteristischen Schwerpunkt, um Stille auf jeweils eigene Weise zu erleben.

 

Radwandern auf der Fürstenroute

Nicht nur in Wanderstiefeln, sondern auch auf Rädern können Urlauber die Region erfahren. Radwanderer folgen zum Beispiel, ob nun sportlich oder entspannt mit dem E-Bike unterwegs, adligen Spuren. Unweit des bekannten Hermannsdenkmals bei Detmold finden sie auf der Fürstenroute Lippe historisch beeindruckende Bauten und Orte, eine weite Landschaft und ebenfalls jede Menge Ruhe. Die Tour durch das „Land des Hermann“ erstreckt sich über 150 Kilometer, die sich bequem auf mehrere Etappen aufteilen lassen. Unterwegs warten sieben historische Stadtkerne von Detmold bis Lemgo auf Entdeckernaturen. Wer noch mehr Eindrücke sammeln möchte, folgt der erweiterten Fürstenroute. Auf dieser Tour besuchen die Radwanderer weitere neun Städte und Gemeinden im Land des Hermann. Ausführliche Informationen zu diesen und weiteren Urlaubsmöglichkeiten im Teuto gibt es unter teutoburgerwald.de. (djd).

 

Zeitreise mit dem Rad

(djd). Auf der Fürstenroute Lippe folgen Radwanderer historischen Spuren. Eine Zeitreise mit vielfältigen Eindrücken: Über 800 Jahre Selbständigkeit als Herrschaft, dann als Grafschaft, Fürstentum und selbständiges Land haben die Region geprägt. Aufwändig restaurierte Fachwerkhäuser, Bürgerhäuser mit reich verzierten Fassaden im Stil der Weserrenaissance und nicht zuletzt viele Schlösser machen diese Route abwechslungsreich. Die flachen Gebiete an Werre und Bega im lippischen Westen und das waldreiche Hügelland im lippischen Norden oder Osten laden zu einer Pause im Grünen ein. Auch Gelegenheits-Radfahrer werden die 150 Kilometer, aufgeteilt auf mehrere Etappen, gut meistern. Alle Informationen gibt es unter teutoburgerwald.de.

 

 

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