So kommen Sie effektiver zu Ihrem Wunschjob

Die Suche nach einem neuen Job findet heutzutage meist im Web statt. Das ist Fluch und Segen zugleich, denn bei über 1.000 Jobportalen allein in Deutschland können Bewerber schnell den Überblick verlieren. Zudem ist die Konkurrenz dank der hohen Transparenz im Internet hoch. Nicht selten bewerben sich auf eine Stelle gleich mehrere hundert Kandidaten. Umso wichtiger ist es, möglichst effektiv vorzugehen.

 

Neben dem Internet das eigene Netzwerk nicht vergessen
So viele Vorteile die Online-Jobsuche bietet, so wenig sollte man die Möglichkeiten in der analogen Welt vernachlässigen. Das persönliche Netzwerk ist oft ein wichtiges Sprungbrett für die weitere Karriere. „Rund ein Drittel aller Stellen werden nicht über Jobportale, sondern über Kontakte vergeben“, sagt Danica Ravaioli, Personalchefin der Adecco Group für Deutschland. Das informelle Recruiting über Empfehlungen spare Unternehmen viel Zeit und Aufwand. Arbeitnehmer sind daher gut beraten, ihr Netzwerk zu pflegen, etwa auf Messen und Konferenzen – oder einfach dadurch, dass sie den Kontakt zu ehemaligen Kollegen halten. Viele Unternehmen schreiben zudem Stellen nicht aus, sondern setzen auf sogenannte Headhunter, die geeignete Kandidaten ausfindig machen. Damit Arbeitnehmer auf Jobsuche von ihnen überhaupt gefunden werden können, helfen eigene Profile bei den einschlägigen Karriereportalen. Die richtigen Schlagworte in den Kategorien „ich biete“ und „ich suche“ erhöhen die Chance, dass Headhunter aufmerksam werden.

 

Über Zeitarbeit in den Arbeitsmarkt
Darüber hinaus können auch Personaldienstleister bei der Jobsuche helfen: Sie haben jahrzehntelange Erfahrung damit, passende Arbeitnehmer und Arbeitgeber zusammenzubringen. So vermittelt beispielsweise die Adecco Group in Deutschland jedes Jahr rund 40.000 Menschen in Arbeit. Bewerber, die sich auf Jobsuche befinden, können über die Homepage des Unternehmens einen Termin vereinbaren und dann gemeinsam mit dem Kundenbetreuer ein Stellenprofil anlegen. Arbeitnehmer sind in ganz überwiegendem Maße in der Zeitarbeitsbranche unbefristet und sozialversicherungspflichtig angestellt und werden über den Zeitarbeitsdienstleister in projektbezogene Arbeit vermittelt. Noch ein Tipp zum Abschluss: Den eigenen Namen in die Suchmaschine einzugeben, kann zu überraschenden Treffern führen. Auch Personalverantwortliche in Unternehmen nutzen diese Möglichkeit und überprüfen außerdem oft das Social-Media-Profil von Bewerbern. Der beste persönliche Auftritt hilft nicht, wenn peinliche Facebook-Fotos den Gesamteindruck trüben. (djd).

 

Eine Frage der Einstellung
(djd). Wer im Vorstellungsgespräch den Eindruck vermittelt, den neuen Job unbedingt zu wollen, hat bereits gute Karten. „Arbeitnehmer sollten sich bewusst machen, dass die richtige Einstellung einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf den Erfolg bei der Jobsuche hat“, schildert Danica Ravaioli, Personalchefin der Adecco Group für Deutschland. Insbesondere wenn Arbeitnehmer unfreiwillig oder länger auf Jobsuche sind, wird die Recherche häufig als lästig empfunden. „Absagen führen schnell zu Frustration“, so die Expertin weiter. Ihr Tipp: Nach dem Motto „Nicht suchen, sondern finden“ sollten Bewerber den Jobwechsel als Chance sehen und sich genug Zeit nehmen, um herauszufinden, was sie wirklich machen wollen und welches Unternehmen sie interessiert.

 

 

 

 

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